Arbeitsauftrag 7.2: Knetkugeln (optional)

Workshop

Hilfsmittel:

Benötigt wird für jede Gruppe ausreichend Knetgummi der gleichen Sorte.

Arbeitsvorgang:

Die Lehrkraft stellt folgende Frage an die Klasse: „Welche anderen Möglichkeiten gibt es, Energie auf eine Knetgummikugel einwirken zu lassen?“. Im Klassengespräch werden Vorschläge gesammelt und als einzelne Hypothesen an die Tafel geschrieben. Dann werden die Schüler aufgefordert in den bereits bestehenden Gruppen die Vorschläge (soweit möglich) umzusetzen.

Mögliche Lösungsvorschläge, die von den Schülerinnen und Schülern kommen könnten:
• Auf die Kugel drücken/treten (Druck → Verformungsenergie)
• Kugel gegen die Wand werfen (Bewegungsenergie → Verformungsenergie)
• Schmelzen lassen (Wärme → Verformungsenergie)

Alle Vorschläge sollten notiert und (soweit umsetzbar) ausprobiert werden. Die Ergebnisse werden zu den jeweiligen, bereits notierten Hypothesen geschrieben und in der Klasse besprochen. Nach Möglichkeit werden die nicht ausprobierten Vorschläge ebenfalls noch einmal diskutiert. Das Ziel dieser Aufgabe ist es, in einem zweischrittigen Vorgehen das Konzept der Energieumwandlung am Beispiel der Umwandlung von Höhenenergie und anderen Energieformen(optional) in Bewegungsenergie einzuführen.

Für sehr schwache Schülerinnen und Schüler genügt die Beobachtung und die Ergebnissicherung um einen Eindruck vom erarbeiteten Konzept zu erhalten. Die aktive Tätigkeit bietet ausreichend Ansatzpunkte, sodass auch schwächere Schülerinnen und Schüler teilnehmen und Freude am Experiment entwickeln können. Insgesamt ist es für schwächere und jüngere Schülerinnen und Schüler sinnvoll, wenn das Format des Entwickelns und Prüfens von Hypothesen mehrfach eingesetzt wird. Daher bietet es sich für diese Gruppe an, im Laufe der Zeit mehrere Aufgaben dieses Typs (auch aus anderen Themenbereichen) zu verwenden, so dass das Vorgehen eingeübt wird.